EDITION SPRINGQUELL

Das Berolina-Ensemble, das durch musikalische Ausgrabungen und Wiederentdeckungen von sich reden macht, wurde über die Jahre immer wieder nach seinem Notenmaterial gefragt. Es reifte die Idee, die aufbereiteten Noten einer breiten Öffentlichkeit anzubieten.
2017 gründeten sie den Notenverlag Edition Springquell mit dem Ziel, zunächst Werke vergessener Komponisten des 18., 19. und 20. Jahrhunderts herauszugeben. Benannt nach der Caprice "Am Springquell“, op.39 Nr.6, sprudeln hier Musikstücke, die das klassische Repertoire bereichern.

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REPERTOIRE

  •  Bibliothek

    Bibliothek

  •  Autograph-I

    Autograph-I

  •  Deckblatt-Springquell

    Deckblatt-Springquell

  •  Autograph-II

    Autograph-II

Es schlummert ein Schatz in Bibliotheken und Nachlässen, den es zu entdecken gilt - und doch werden immer dieselben Stücke von Beethoven, Schubert, Brahms aufgeführt. Unterliegen wir nicht weiter dem Irrglauben, die Komponisten der „1. Garnitur“ hätten den Stil einer Epoche geformt. Komponieren war eine weit verbreitete Kunst! Eben diese bekannten Größen hielten sich immer in einem Umfeld von Gleichgesinnten auf.
Das Herabstufen derer, die zur gleichen Zeit „wie die Großen“ komponiert haben, muss ein Ende haben.

EPIGONE

Die Krönung der Herabstufung ist die Bezeichnung „Epigone“.
Das beste Beispiel hierfür ist wohl der Komponist Ignaz Brüll. Er wird als ewiger Brahms-Epigone erwähnt. Doch wer kennt seine Violinsonaten, seine Klavierwerke oder seine symphonischen Werke? Wer glaubt wirklich, dass Brühl mit u.a. 11 Opern seinem Freund Johannes Brahms nacheifern wollte? Brahms hat ihn gefördert – sicherlich nicht grundlos. Und sicherlich auch nicht, weil er ihn vermeintlich imitierte.
Oder würden Sie Mahler als Rott-Epigonen bezeichnen?

  •  Brahms

    Brahms

  •  Brüll

    Brüll

  •  Mahler

    Mahler

  •  Rott

    Rott

NEUGIER

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Wussten Sie, dass der Erfinder der deutschen Klarinette ein Virtuose seines Faches war und auch für sein Instrument komponiert hat?
Wie klingen Kompositionen einer langjährigen Schülerin Bruckners, einer Kommilitonin Hans Rotts und Gustav Mahlers?
Welche groß-besetzte Kammermusik gibt es neben dem Beethoven-Septett und den Oktetten von Schubert und Mendelssohn noch?
Haben Sie schon von einem romantischen Sextett für Fagott und Streichquintett gehört?

VERSPRECHEN

Seien Sie auf die kommenden Veröffentlichungen der „Edition Springquell“ Berlin gespannt und kontaktieren Sie uns mit Anregungen und bei Fragen!

Das Ziel unserer Ausgaben liegt in erster Linie bei bester Spiel- und Lesbarbarkeit. Artikulationen und Dynamik sind bei Unstimmigkeiten des Autographen in Einzelfällen unter der zur Hilfenahme von autographem Stimmenmaterial und unter Umständen auch fehlerhaften – doch vom Komponisten autorisierten – Erstdrucken angeglichen worden.